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Im wunderschönen Dianotal in Ligurien begann die Familie
Venturino im Jahre 1945 Olivenöl zu produzieren. Heute führt Valter Venturino das
Famlienunternehmen. Er besitzt eine eigene, traditionelle Olivenölmühle und etwa 1500
über hundertjährige Olivenbäume der Sorte Taggiasca.
Weit über 150 verschiedene Olivenbaum-Sorten
sorgen neben Lage, Bodenbeschaffenheit, Klima, Reifegrad usw. für eine geschmackliche
Vielfalt, die selbst Weinkenner überrascht. Die größte Vielfalt an Olivenbäumen
liefert Italien, wo es zwischen Ligurien und Sizilien alleine an die 80 verschiedenen
Sorten gibt. In Ligurien werden Oliven seit römischen Zeiten kultiviert. Man verließ
sich lange auf die Fähigkeiten der Benediktinermönche aus Taggia. Seit 1050
organisierten die Benediktiner den Olivenanbau in den ligurischen Tälern: einerseits
bauten sie Terrassen in die Hügel, um hier Oliven zu kultivieren, andererseits züchteten
sie durch präzise Auswahl und Veredelung die Sorte Taggiasca, eine kleine
aromatische Olive, die ausschliesslich in Ligurien gedeiht. Das daraus gewonnene
ligurische Olivenöl ist schon seit langem in Italien geschätzt. Es wirkt leichter als
andere Olivenöle Italiens und findet vor allem Liebhaber, die sich noch nicht mit einem
sehr kräftigen, fruchtigen Öl anfreunden können. Außerdem ist es durch seine mildere,
neutralere Art in der Küche vielseitig einsetzbar. |