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Dr. Paolo Alliata studierte Agrarwissenschaften an der Universität in Florenz und arbeitete anschliessend als Önologe im Chianti Classico und in Montalcino. Er besuchte dann weiterbildende önologische Kurse an der Universität in Bordeaux und Beaune. Nach einem Aufenthalt in der Pfalz folgte ein Praktikum auf Chateau Canon La Gaffeliére in St. Emilion im Bordeaux. Vor allem die Erfahrungen in Frankreich haben sein Gespür für den richtigen Einsatz des Barriques geschärft. Nach seiner Rückkehr nach Italien war er weitere vier Jahre als önologischer Berater im ganzen Land tätig, bevor er sich Ende 1996 zusammen mit seiner Frau Bettina das kleine Weingut Villa Terlina kaufte, wo er nun die im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen mit viel Begeisterung und Passion umsetzt und sich hauptsächlich der Barbera-Traube widmet. |
Die Familie Alliata wählte dieses Weingut, weil sie dort 80 Jahre alte, ungeklonte und zum Teil wurzelechte Barbera-Reben im Weinberg MONSICURO vorfand, die in einer sagenhaften Stockdichte von 10.000 Stöcken pro Hektar stehen, ein einmaliger Qualitätsfaktor für eine überragende Konzentration in Aroma, Geschmack und Mineralität - ein großartiges Terroir für charaktervolle, einzigartige und originelle Weine. Die Pflege der Weinberge erfolgt den Bedürfnissen der einzelnen Parzellen gemäß. Seit 2005 beschäftigt sich Dr. Alliata mit der Umstellung seiner Weinberge auf biodynamischen Weinbau (keine künstliche Düngung, keine schädlichen Pestizide etc...). Der Monsicuro war der erste seiner Weinberge, den er umstellte. Seit 2008 werden alle Weinberge von Villa Terlina nach der biodynamischen Anbaumethode bewirtschaftet. Unmittelbar nach der Traubenbildung werden zu schwache oder überflüssige Zweittriebe entfernt, um den Ertrag pro Stock zu senken und damit die Konzentration in den Trauben zu erhöhen. Das Blattwerk der Reben wird regelmässig ausgelichtet, die Trauben reifen somit noch besser und gleichmäßiger aus und man erreicht nach Bedarf eine natürliche Erhöhung der Farbintensität. Die Kalk-Mergelböden der Weinberge liegen auf einer an die Oberfläche gelangenden kristallinen Gipsschicht, was eine optimale Regulierung des Wasserhaushaltes ermöglicht und ein im Wein sich widerspiegelndes Terroir geschaffen hat. |
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Dr. Paolo Alliata vinifiziert zwei verschiedene Barbera - Weine, die ihre Namen vom Weinberg erhalten: den Barbera dAsti GRADALE und den Barbera dAsti MONSICURO. Der Weinberg Gradale hat eine Stockdichte von 4.800 Reben pro Hektar, das Alter der Reben ist durchschnittlich 40 Jahre. Nach der Lese und der Selektion der Trauben, erfolgt eine schonende Vinifikation, die in der Regel immer wie folgt abläuft: Maischekontakt von mindestens 3 Wochen, danach reift der Wein in Barrique-Fässern und anschliessend für 6 Monate in der Flasche, bevor er in den Handel kommt. Der maximale Ertrag beträgt beim Barbera dAsti Gradale ca. 45 hl pro Hektar. Der Weinberg Monsicuro ist der grosse Schatz des Weingutes, er besitzt die sagenhafte Stockdichte von 10.000 Reben pro Hektar. Das Alter der Reben ist 80 Jahre, sie sind tief mit dem Terroir verwurzelt. Die Vinifikation und der Ausbau laufen ähnlich ab wie beim Barbera d´Asti Gradale, jedoch ist der Ertrag pro Hektar nochmals auf etwa 25 hl reduziert. Der Monsicuro ist ein großer Barbera mit viel Sorten- und Terroircharakter, mit Originalität und mineralischen Noten. |
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| Ein grosser Wein ist kein Produkt des Zufalles! Villa Terlina
richtet sich bei der Vinifizierung grundsätzlich nach den Besonderheiten des Jahrganges
und nach der Herkunft der Trauben, deren Qualität besondere Aufmerksamkeit im Weinberg
geschenkt wird. Hier im Weinberg entstehen große Weine und nicht im Keller mit
önologischen und chemischen Tricks! Menschliches Eingreifen ist auf ein Minimum
reduziert. Die Weine werden weder geklärt noch filtriert.
Die Entscheidung für den Ausbau im Barrique ist für Dr. Alliata kein Modediktat! Sie basiert auf seinen Erfahrungen, dass ein korrekter Einsatz des kleinen Holzfasses ein gutes Mittel ist, um die Farbe zu stabilisieren und um die charakterlichen Eigenheiten des Weines und des Terroirs hervorzuheben, ohne sie zu überdecken. Den Gradale und den Monsicuro sollten Sie unbedingt 2 bis 3 Stunden vor dem Genuss öffnen und möglichst dekantieren, damit sie sich voll entfalten können. Geniessen Sie die Weine in grossen Rotweingläsern und bei nicht zu hohen Temperaturen. Die optimale Trinktemperatur liegt zwischen 18 und 20 Grad! |
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2006 |
Barbera d Asti Gradale | Der 2006er Gradale ist ein wunderbarer Stoff, das Kind eines sehr guten Jahrgangs bei Villa Terlina. Dr. Alliata gönnte dem Wein eine lange, fast vierjährige Reifephase in Barriques, der 2006er Gradale wurde erst im April 2010 abgefüllt. In dieser Beziehung ist Dr. Alliata ein absoluter Könner! Wo andere die Weine nur vordergründig mit Holzaromen parfümieren, kitzelt er mit seinem Wissen um den richtigen Holzeinsatz jede Nuance aus den Weinen und aus dem Terroir heraus, stabilisiert Farbe und Struktur auf absolut natürliche Weise und bringt eine große Mineralität zum Ausdruck.
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| DOC 14,5% | ||
| 12,00 EUR (1 l = 16,00 EUR) | ||
| inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten | ||
2007 |
Barbera d Asti Gradale | Auch der 2007er Gradale ist wieder sehr gut gelungen, auch ihm gönnte Dr. Alliata wieder eine lange, fast vierjährige Reifephase in Barriques, der 2007er Gradale wurde erst im April 2011 abgefüllt. In dieser Beziehung ist Dr. Alliata ein absoluter Könner! Wo andere die Weine nur vordergründig mit Holzaromen parfümieren, kitzelt er mit seinem Wissen um den richtigen Holzeinsatz jede Nuance aus den Weinen und aus dem Terroir heraus, stabilisiert Farbe und Struktur auf absolut natürliche Weise und bringt eine große Mineralität zum Ausdruck.k.
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| DOC 14,5% | ||
| 12,50 EUR (1 l = 16,67 EUR) | ||
| inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten | ||
2005 |
Barbera d Asti Monsicuro |
Der Jahrgang 2005 war in Italien sehr arbeitsintensiv für die Winzer.
Einem sehr warmen Frühjahr folgte ein sehr kühler Sommer, auch der
Herbst war eher wechselhaft, aber warm! Entscheidend in solch
schwierigen Jahren ist die Erfahrung des Winzers und seine intensive
Arbeit im Weinberg. Dr. Alliata
umschiffte alle Klippen souverän und vinifizierte wieder feinnervige
Weine mit großer Struktur, Eleganz, Tiefe und Harmonie. |
| DOC 14,5% | ||
| 22,00 EUR (1 l = 29,33 EUR) | ||
| inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten | ||
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2005 |
PIEDIFERRO Monferrato rosso | Der «Piediferro» ist eine Cuvée aus den autochthonen Rebsorten Barbera, Nebbiolo und Uvalino. Als Dr. Alliata das Weingut übernahm, fand er auch kleine Parzellen vor, die 1970 mit Nebbiolo und Uvalino mit hoher Stockdichte bepflanzt wurden. Zum Nebbiolo muß man nicht viel sagen, aber die uralte, piemontesische Uvalino ist fast gänzlich unbekannt. Sie wurde nur im Gebiet um Asti auf Kalkmergelböden angebaut, besitzt ähnlich des Nebbiolo eine ausgeprägte Tanninstruktur und eine aromatische Vielfalt. Der «Piediferro» wird nur in besonders guten Jahren abgefüllt, nur etwa 1.200 Flaschen sind verfügbar. Die einzelnen Sorten werden getrennt mit langem Maischekontakt von über 20 Tagen vinifiziert, für 12 bis 24 Monate im Barrique ausgebaut und reifen anschließend mindestens 24 Monate in der Flasche. Er besitzt ein großes Alterungspotenzial. |
| DOC 13,5% | ||
| 25,00 EUR (1 l = 33,33 EUR) | ||
| inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten | ||
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Der 2005er «Piediferro» steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Er präsentiert sich sehr elegant und komplex mit tiefer Struktur und einem vielschichtigen Duft. Man spürt Kirschen und rote Beeren, Veilchen, welkes Laub, mineralische Erdaromen, Trüffel, ein Hauch Schokolade. Am Gaumen mittelgewichtig, elegant, saftig, präsente, aber seidige Tannine, perfekt ausbalanciert, nachhaltig und lang. Ein origineller Piemontese mit Eigenart, Persönlichkeit und Klasse. |
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