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Wein- und Olivenanbauregion LIGURIEN

landkarte ligurien

Ligurien (ital. Liguria) liegt im Nordwesten Italiens und schmiegt sich nierenförmig an den Golf von Genua an. Die rund 350 Kilometer lange Küste der Riviera di Levante und Riviera di Ponente erstreckt sich von der französischen Grenze im Westen bis zum nördlichen Rand der Toskana.

Das größtenteils schroffe und steinige Land ist schwer zu bewirtschaften. Die ligurischen Berge fallen fast direkt ins Meer ab und lassen nur wenig Raum für Ebenen, die fast ausschließlich aus Überschwemmungsablagerungen gebildet werden. Die oft an steilen Hängen und mühsam in den Fels gehauenen, terrassierten Weingärten liegen sich vor allem im Arroscia-Tal im Westen und im Miagra-Tal im Südosten. Es herrscht ein mediterranes, trockenes Klima vor, die mehr als 2.500 Meter hohen Ligurischen Alpen und Apenninen schützen vor kalten Winden, das Meer speichert die Sonnenwärme.

Trotz dieser ungünstigen Voraussetzungen hat der Mensch im Verbund mit der durch die Alpen vor Nordwind geschützten Lage und dem durch das tyrrhenische Meer milden Klima diesen Landstrich in eines der produktivsten Agrargebiete verwandelt. Im Gebiet um San Remo wachsen Blumen und Pflanzen, Orangen und Zitronen in der ganzen Region.

Weit über 150 verschiedene Olivenbaum-Sorten sorgen neben Lage, Bodenbeschaffenheit, Klima, Reifegrad usw. für eine geschmackliche Vielfalt, die selbst Weinkenner überrascht. Die größte Vielfalt an Olivenbäumen liefert Italien, wo es zwischen Ligurien und Sizilien alleine an die 80 verschiedenen Sorten gibt. In Ligurien werden Oliven seit römischen Zeiten kultiviert. Man verließ sich lange auf die Fähigkeiten der Benediktinermönche aus Taggia.

Seit 1050 organisierten die Benediktiner den Olivenanbau in den ligurischen Tälern: einerseits bauten sie Terrassen in die Hügel, um hier Oliven zu kultivieren, andererseits züchteten sie durch präzise Auswahl und Veredelung die Sorte Taggiasca, eine kleine aromatische Olive, die ausschließlich in Ligurien gedeiht. Das daraus gewonnene ligurische Olivenöl ist schon seit langem in Italien geschätzt. Es wirkt leichter als andere Olivenöle Italiens und findet vor allem Liebhaber, die sich noch nicht mit einem sehr kräftigen, fruchtigen Öl anfreunden können. Außerdem ist es durch seine mildere, neutralere Art in der Küche vielseitig einsetzbar.

Die Weinberge umfassen nur ca. 1.950 Hektar Rebfläche. Der entlang der Küste vorkommende rötliche, kalkreiche Boden eignet sich sehr gut für die Weißweinsorten Albarola (Bianchetta Genovese), Bosco, Lumassina und Pigato (Vermentino). Die häufigsten Rotweinsorten sind Granaccia, Ormeasco (Dolcetto), Polera Nera, Rossese und Sangiovese.

Die mittleren Lagen der Riviera di Ponente sind reich an Olivenhainen, aus denen das fein-milde, berühmte ligurische Olivenöl aus der Taggiasca-Olive stammt, während in den Cinque Terre die Weinberge in den steilsten Lagen auf kleinen Terrassen dem Berg abgerungen wurden.

Die Hauptstadt Genua war schon in der Antike ein bedeutender Hafen und im Mittelalter nach Venedig der zweitwichtigste Umschlagsplatz für Wein. Schon der griechische Historiker Strabo (63 v. Chr.-28 n. Chr.) erwähnte lobend den ligurischen Wein. Der berühmte Naturforscher und Philosoph Andrea Bacci (1521-1600) schrieb überschwänglich, „dass die Weine Liguriens sogar Steine zum Blühen bringen könnten“.

(Quelle: www.weinlanditalien.de / www.wein-plus.de/ www.weindurst.de)

Die Olivenölproduzenten aus Ligurien in unserem Sortiment:
Venturino Bartolomeo
Olivenöl extravergine CULTIVAR TAGGIASCA
Pesto alla genovese
Pesto rosso
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