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St. Quirinus - Südtirol - Kalterersee - Planties weiss

ST. QUIRINUS

Kaltern - Südtirol

3 Hektar

ca. 12.000 Flaschen pro Jahr

Önologe: Robert Sinn

Informationen als PDF:

Robert Sinn ist ein sehr sympathischer Winzer. Man spürt sofort, dass er „brennt“ für seine Sache. Mit großer Leidenschaft zeigte er uns sein kleines Weingut, erklärte uns seine Philosophie, seine Visionen und den Anbau der pilzwiderstandsfähigen Reben, kurz PIWIs genannt. Auf 3 Hektar sind neben Vernatsch, Merlot, Spätburgunder, Weißburgunder und Sauvignon blanc auch Piwi-Reben mit so unbekannten Namen wie Aromera, Johanniter, Bronner, Prior, Chambourcin und Baron gepflanzt. Abgefüllt werden im Moment nur ca. 12.000 Flaschen Bio-Wein im Jahr, in Zukunft sollen es aber etwa 20.000 Flaschen werden.

St. Quirinus ist ein junges Bio-Weingut. Erst seit 2013 werden die Weine unter eigenem Etikett abgefüllt. Der Gedanke „Vitalität der Natur“ bestimmt alle Lebensbereiche der Familie Sinn: Biologischer Wein- und Obstanbau in der Landwirtschaft! Im eigenen Hofladen findet man selbstangebaute Bio-Produkte: Eier, Kräuter, Obst, Fruchtaufstriche, Apfelsaft, Trockenobst, Honig und natürlich auch Wein.

Der ökologische Gedanke war bei Robert Sinn schon immer stark ausgeprägt. Er war einer der Pioniere in Kaltern, die als erstes pilzwiderstandsfähigen Reben (Piwis) pflanzte. Die Weinberge von St. Quirinus im Kalterer Ortsteil Oberplanitzing besitzen ein besonderes Mikroklima. Sie liegen sehr nahe an einer mehrere einhundert Meter hohen Bergwand aus rotem Porphyrgestein. Abends und nachts entstehen hier Fallwinde, die die Trauben stark abkühlen und die ausgeprägte Aromabildung fördern. Der Boden besteht aus einer lehmig-sandigen Gesteinsmischung, die auch mit Porphyr durchzogen ist und den Weinen eine salzige Mineralität verleiht.

Nicht nur den Piwis gilt die ganze Aufmerksamkeit von Robert Sinn. Auch bei den traditionellen Rebsorten betreibt er den Bio-Anbau mit Leidenschaft. Es ist nicht einfach, im Südtiroler Etschtal einen Bio-Wein zu erzeugen. Das Klima ist im Sommer oft feucht-heiß und fördert damit Rebkrankheiten wie Mehltau. Man braucht schon die geeigneten Lagen, damit ein Bio-Wein gelingen kann! St. Quirinus hat damit keine Probleme. Die Fallwinde der nahen Bergwand trocknen die Trauben bei feuchter Witterung.

Noch fristen sie ein Schattendasein, doch eines Tages könnte den PIWIS die Zukunft gehören! Gegenüber den klassischen Reben haben sie einen großen Vorteil: Sie müssen nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden!

Die pilzwiderstandsfähigen Reben sind ursprünglich aus Kreuzungen zwischen europäischen Reben und pilzresistenten amerikanischen Arten entstanden. Die meisten Sorten entstanden um die Jahrhundertwende von 1880 bis 1935 in Frankreich. Man wollte die Krankheits- und Reblausresistenz  der amerikanischen Reben mit den guten Weinqualitäten der europäischen Sorten kombinieren. Mehltau und Reblaus brachten in diesen Jahren den europäischen Weinbau an den Rand des Ruins. Auch in der Gegenwart sind PIWIs eine gute Möglichkeit, um weitestgehend auf Pflanzenschutzmittel verzichten zu können. Weinbau ohne Chemie und ohne Bodenbelastung, weil man sich die vielen Traktorfahrten durch die Rebzeilen spart, ist kein Traum mehr, sondern PIWI-Realität.

Und dennoch haben sich die PIWIs noch nicht im großen Stil durchgesetzt!

Zum einen sind sie unbekannt, zum anderen zeigen ihnen die Weinliebhaber die kalte Schulter. Ein alter Spruch lautet: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht." Das scheint auch bei vielen Weintrinkern zu gelten. Die meisten Kunden greifen beim Einkauf intuitiv zu jenen Sorten, die sie bereits kennen oder deren Namen ihnen zumindest etwas sagen. Barbera, Spätburgunder, Grauburgunder, Riesling, Muskateller ….. wer dies auf einer Weinflasche liest, fühlt sich auf der sicheren Seite. Johanniter, Souvignier Gris, Bronner, Aromera, Muscaris, Cabernet Cortis, Prior oder Acolon …. selbst die meisten Weinkenner zucken bei diesen Namen mit den Schultern.

Robert Sinn pflanzte als einer der Ersten pilzwiderstandsfähigen Reben (Piwis) in Kaltern. Anfangs wurde er von seinen Kollegen belächelt. Ein Spinner! Aber seit Kurzem sind die Kritiker verstummt. Der 2013er PLANTIES weiss wurde 2014 in einer Blindprobe zum besten Bio-Weißwein Südtirols gewählt! Die Verkoster konnten es kaum glauben, dass sie einen Piwi-Wein an die Spitze gewählt hatten!  Und der Jahrgang 2015 führt die Erfolge fort! Der 2015er Planties weiss belegte beim PIWI-Weinpreis 2016 in der Kategorie „Weißwein“ mit 98 Punkten den 1. Platz!

Informationen und alle Ergebnisse finden Sie auf http://www.piwi-international.de/de/ergebnisse-2016.html

st. quirinus kalterersee
2015 Kalterersee
St. Quirinus - Robert Sinn

13% / 0,75 l / DOC
Rotwein / trocken / bio
100% Vernatsch
Ausbau: Stahltank
Enthält Sulfite
Infos als PDF:
Verfügbarkeit:


10,50 € (1 l = 14,00 €) zzgl. Versandkosten

2015 Kalterersee - St. Quirinus

13% 0,75 l bio

10,50 €(MwSt. Inkl.) Hinzufügen
st. quirinus planties weiss
2015 Planties weiss
St. Quirinus - Robert Sinn

14% / 0,75 l / IGT Mitterberg
Weißwein / trocken / bio
60% Aromera, 30% Johanniter, 10% Bronner
Ausbau: Stahltank
Enthält Sulfite
Infos als PDF:
Verfügbarkeit: Ausverkauft
98 Punkte beim PIWI-Weinpreis 2016

14,50 € (1 l = 19,33 €) zzgl. Versandkosten

2015 Planties weiss - St. Quirinus

14% 0,75 l bio

14,50 €(MwSt. Inkl.)
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